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Sonntag, 17. August 2008 17.08.08 20:58
Hochwertiges Wohnen an der Festung „Fort Stahlberg“

By JUNIA WIDMER

Die historische Festungskulisse der Stadt Mainz vereint mit moderner Wohnarchitektur – dieses reizvolle Bauprojekt wird bis Herbst 2009 in der Nähe der Unikliniken in der Oberstadt Realität. Auf dem Gelände des früheren Fort Stahlberg am Landwehrweg entstehen unter der Federführung der Domicilbau Mainz Objekte GmbH insgesamt acht hochwertige Wohnhäuser mit bis zu 17 Wohnungen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund acht Millionen Euro.





Das Fort Stahlberg ist das einzig erhaltene Werk des ab 1792 angelegten äußeren Schanzenrings der Stadt Mainz. Diese Erdschanzen wurden in der Zeit der Bundesfestung zu Forts ausgebaut. Das 1845 errichtete und 1890 verstärkte Fort Stahlberg ist Nachfolger der so genannten „Kubisten-Schanze“. Aus der Erbauerzeit stammt die nach Südwesten gerichtete, geböschte, fünfeckige Umfassungsmauer. Sie besteht aus roten Sandsteinquadern mit später vermauerten Schießluken.
Das besondere an dem Projekt: Die hochwertige neue Bebauung integriert die denkmalgeschützte Anlage „Am Fort Stahlberg“. So wird der fast 100 Jahre alte Turm instand gesetzt und auch zukünftig die Anlage prägen. Sämtliche noch bestehenden Teile des ehemaligen Forts Stahlberg werden erhalten und in Abstimmung mit dem Mainzer Amt für Denkmalpflege instand gesetzt.

Die auf dem Gelände unweit der Kinderklinik geplanten acht Wohngebäude sollen als Einzelhäuser mit einer Grundfläche von etwa 12 mal 12 Metern errichtet werden. Einen projektbezogenen Bebauungsplan wurde speziell für die komplexe Denkmalanlage entwickelt.

Die geplanten Wohnhäuser kombinieren eine ausgezeichnete Energiebilanz mit höchstem Wohnkomfort und zeitgemäßer moderner Architektur. Das Energiekonzept ist zum einen durch Fernwärme und zum anderen durch die sonnenorientierte Architektur geprägt. Die Südwest-Ausrichtung ermöglicht eine optimale Ausnutzung der Sonnenenergie in Kombination mit einer steuerbaren Verschattung.
Die acht Baukörper sind in Lage und Kubatur durch den Bebauungsplan zwar festgelegt, die Nutzung ist jedoch noch sehr flexibel, so lassen sich die Gebäude sowohl als großzügige Einfamilienhäuser, geräumige Doppelhäuser oder zwei Etagenwohnungen individuell gestalten.

Der Bebauungsplan wurde durch die höheren Verwaltungsbehörden im September genehmigt. Zurzeit werden die Bauanträge bearbeitet.
Mit den Abbrucharbeiten der maroden Aufbauten wurde bereits begonnen, mit der Fertigstellung der Anlage ist Ende 2009 zu rechnen.

Für Rückfragen steht ihnen Frau Junia Widmer vom Büro Klemme Architekten gerne zur Verfügung. Tel. 06131 – 72056-18, oder email widmer@klemme-architekten.de

Mehr Fotos finden Sie hier:
www.klemme-architekten.de/index.php


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